FELDBERG Falkau
Das heutige Falkau (heute Gemeinde Feldberg) gehörte ursprünglich zur Herrschaft Lenzkirch des Fürstentums Fürstenberg. Im Jahr 1656 suchten Taglöhner aus Saig am Hochfirst neue Siedlungsplätze und fanden sie in der Bruderhalde am Titisee, die heute zur Gemeinde Hinterzarten gehört und damals dem Amt Neustadt zugeordnet war. In Neustadt hörte man die Taglöhner an, die darüber klagten, in der Gegend gebe es so viele ihresgleichen, dass kaum noch ein Auskommen gewährleistet und auch keine Herberge gefunden werden konnte. Doch das Neustädter Amt wies den Siedlern nicht etwa die Gebiete in der Bruderhalde, sondern in dem damals komplett bewaldeten "Falckhauer" zu.
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Am 6. Mai 1658 siedelten sich neun Menschen im heutigen Vorderfalkau, im Haslachtal in Richtung Lenzkirch, an. Woher der Name Falkenhau (heute Falkau) stammt, ist bis heute unklar. Allerdings bedeutet das "Hau" einen Ort, an dem viel Holz eingeschlagen wird. Angeblich soll es dort auch viele Falken gegeben haben. Ab 1670 gab es bereits die Unterscheidung in Vorder-, Mittel- und Hinterfalkau.
Schon bald siedelten sich immer mehr Menschen dort an. Sie alle wollten sich am Holzschlag im Haslachtal beteiligen. Weitere Häuser wurden gebaut; ab 1665 war mit fünf Häusern Mittelfalkau entstanden, später Vorderfalkau. Im gesamten Bereich Falkau wohnten 1674 bereits 30 Familien. 1672 wurden von den Bewohnern Grund und Boden sowie Häuser vom Fürst abgekauft.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Region war schwierig. Im Grunde lebten die Menschen weitgehend verarmt. Viehzucht und Ackerbau waren aufgrund des rauen Klimas äußerst schwierig. Als dann auch noch die Rotmeerglashütte in Altglashütten geschlossen wurde, verloren ab 1726 die Menschen eine wichtige Einnahmequelle. Die Glasbläser rückten ab, die Forstwirtschaft wurde immer schwieriger und der Holzbedarf nahm ab. Eine Zeit lang wurden noch andere für den Schwarzwald typische Wirtschaftszweige wie das Schindelnmachen, Köhlern und Harzen betrieben. Am Mitte des 18. Jahrhunderts breitete sich in der Feldbergregion auch die Uhrmacherei aus. Sie brachte einen vorübergehenden, jedoch bescheidenen Aufschwung.
Heute sind die Gemeinden Falkau, Alt- und Neuglashütten, Bärental sowie Feldberg-Pass (Feldberg-Ort) aufgrund des Tourismus zum Wohlstand gekommen. Grundlage dazu war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der massive Ausbau des Straßennetzes im ehemaligen Großherzogtum Baden. Die Feldberggemeinden wurden über den Feldbergpass mit dem Wiesental verbunden. Dazu kam noch eine Eisenbahnverbindung von Freiburg durch das Höllental nach Titisee und weiter zum Schluchsee. Der Bahnhof Bärental ist bis heute der höchstgelegene Schnellzugbahnhof Deutschlands.
Die heutige Gemeinde Feldberg im Schwarzwald entstand 1939. Nach mehreren Neuordnungen wurde die Gemeinde schließliich am 1. September 1971 in ihrer heutigen Form gebildet.
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