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FELDBERG Altglashütten Neuglashütten

Lange Zeit war das Gebiet um den Feldberg im Schwarzwald unbesiedelt. So war es auch in anderen Regionen des Hochschwarzwaldes. Berichte finden sich deshalb nur von Durchreisenden. Heute sind Altglashütten und Neuglashütten, die auf eine gemeinsame Gründung zurückblicken, beliebte Urlaubsorte im Schwarzwald. Beide Ortsteile gehören zur Gemeinde Feldberg.

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Im 17. Jahrhundert gehörten zu Lenzkirch auch das heutige Falkau sowie große Teile von Altglashütten. Lenzkirch wiederum war eine Herrschaft, die zum Fürstentum Fürstenberg gehörte. Ab 1627 kamen jedoch Überlelgungen auf, wie man das Gebiet an der oberen Haslach besser wirtschaftlich nutzen könnte. Nach einer Inspektion der Bereiche zwischen dem Windgfällweiher und Rotmeer in Richtung des heutigen Bärentales wurde am 4. Juli 1634 ein Bestandsbrief übergeben, der den Betrieb der Rotwasserglashütte beinhaltete. Der Standort war in etwa dort, wo heute das Rathaus in Altglashütten steht. Damit begann die planmäßige Besiedlung von Altglashütten und dem späteren Neuglashütten. Als Rotwasser wurde zu jener Zeit ein größeres Gebiet östlich des Feldberges genannt.

Die Rotwasserglashütte wuchs rasch. So wurden weitere Glashütten gebaut und eine kleine Siedlung entstand ringsherum. In ihrer Hochzeit um 1660 rechte das Gebiet, das die Hütte mit Glasträgern belieferte, bis nach Frankfurt und ins Württembergische. 1669 wurden die Häuser, Höfe und Felder von Franz von Fürstenberg den dortigen Bewohnern zum Kauf angeboten. Da sie nicht in der direkten Umgebung der Rotwasserglashütte lagen, entwickelte sich ein kleines Dorf, das die Bewohner ab dem 18. Jahrhundert als "Dörfle" bezeichneten. Noch heute bezeichnen die Bewohner von Altglashütten ihr Dorf als "Dörfle".

Die Glaswirtschaft war sehr gewinnbringend. Nicht zuletzt deshalb benötigte sie Unmengen von Holz. So entstand weiter westlich die Neurotwasserglashütte. Daraus entstanden die späteren Ortsnamen Altglashütten und Neuglashütten, zu jener Zeit denoch noch als "Alt- und Neurotwasserglashütten" bezeichnet.

Leider ist nicht bekannt, weshalb die Glasbläser um 1726 das Gebiet des Rotwassers verließen und nach Herzogenweiler umzogen. Möglicherweise stand dort mehr Holz zur Verfügung.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Region war schwierig. Im Grunde lebten die Menschen weitgehend verarmt. Viehzucht und Ackerbau waren aufgrund des rauen Klimas äußerst schwierig. Als dann auch noch die Rotmeerglashütte in Altglashütten geschlossen wurde, verloren ab 1726 die Menschen eine wichtige Einnahmequelle. Die Glasbläser rückten ab, die Forstwirtschaft wurde immer schwieriger und der Holzbedarf nahm ab. Eine Zeit lang wurden noch andere für den Schwarzwald typische Wirtschaftszweige wie das Schindelnmachen, Köhlern und Harzen betrieben. Am Mitte des 18. Jahrhunderts breitete sich in der Feldbergregion auch die Uhrmacherei aus. Sie brachte einen vorübergehenden, jedoch bescheidenen Aufschwung.

Heute sind die Gemeinden Falkau, Alt- und Neuglashütten, Bärental sowie Feldberg-Pass (Feldberg-Ort) aufgrund des Tourismus zum Wohlstand gekommen. Grundlage dazu war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der massive Ausbau des Straßennetzes im ehemaligen Großherzogtum Baden. Die Feldberggemeinden wurden über den Feldbergpass mit dem Wiesental verbunden. Dazu kam noch eine Eisenbahnverbindung von Freiburg durch das Höllental nach Titisee und weiter zum Schluchsee. Der Bahnhof Bärental ist bis heute der höchstgelegene Schnellzugbahnhof Deutschlands.

Die heutige Gemeinde Feldberg im Schwarzwald entstand 1939. Nach mehreren Neuordnungen wurde die Gemeinde schließliich am 1. September 1971 in ihrer heutigen Form gebildet.

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